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1903

Schon früh morgens aus dem Schlaf gerissen, Die Uhr zeigt grad mal vier- Nicht weil wir wollen, sondern müssen Und weil wir sonst das Haus verliern. In die Fabrik ziehn los die Nadeln Und in die Schächte die Buben kriechen. Zerstochen die zarten Hände durch viele Nadeln Und voll von Staub können wir kaum noch riechen. Vater und Mutter sind auf dem Feld Und holen mühsam die Ernte ein- Doch fehlt es an vielem, vor allem an Geld, Also können wir keine Kinder mehr sein. Lesen möchte ich können Und rechnen und schreiben gern. Bildung ist Luxus, nur wenige sichs gönnen, Also bleiben wir der Schule fern. Jeden Tag mindestens 12 Stunden, Bon morgens früh bis abends spät Keine Zeit zum Welterkunden Weil es einfach mal nicht geht. Kind sein, das bleibt uns verwehrt Vor allem jetzt, wo sie Maschinen bauen. Immer mehr gewinnt die Industrie an Wert: Wo wir bleiben, müssen wir schauen. Doch nun, ein neues Gesetz tritt in Kraft, Mir wird es nichts nützen, Doch endlich hat man es geschafft, Die Kinder staatlich jetzt zu schützen.

25.2.15 20:46

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